Das chinesische Horoskop basiert auf einem 12-Jahres-Zyklus, in dem jedes Jahr einem Tier zugeordnet ist. Anders als das westliche Horoskop bestimmt nicht der Geburtsmonat, sondern das Geburtsjahr das Tierzeichen. Zusätzlich spielen Geburtsstunde (Doppelstunden-System) und Geburtsmonat eine Rolle im vollständigen Vier-Säulen-System (Bazi).
Die 12 Tiere: Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund, Schwein — jedes mit eigenen Charaktereigenschaften und einem Fünf-Elemente-Zyklus (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser).
Jedes Tierzeichen steht für bestimmte Charaktereigenschaften: Die Ratte gilt als klug und anpassungsfähig, der Drache als kraftvoll und charismatisch, die Schlange als weise und intuitiv. Kompatibilität zwischen Zeichen wird anhand von Dreieckskonstellationen und Polargegensätzen berechnet.
Das chinesische Neujahr fällt auf den zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende — also zwischen dem 21. Januar und dem 20. Februar. Wer vor dem chinesischen Neujahr geboren wurde, gehört noch zum Tierzeichen des Vorjahres.
Klassisch kompatibel sind die Dreiecks-Konstellationen: Ratte–Drache–Affe, Büffel–Schlange–Hahn, Tiger–Pferd–Hund, Hase–Ziege–Schwein. Als weniger harmonisch gelten direkte Gegensätze (Polargegner): Ratte–Pferd, Büffel–Ziege usw.
Das Jahr der Schlange gilt als Jahr der Weisheit, Intuition und strategischen Planung. Es begünstigt nachdenkliche Entscheidungen und tiefgreifende Transformationen — weniger impulsives Handeln als im vorangegangenen Jahr des Drachen.