ZenNews24› Politik› SPD erstmals bei 11 Prozent: GMS-Umfrage markiert… Politik SPD erstmals bei 11 Prozent: GMS-Umfrage markiert historischen Tiefpunkt Von ZenNews24 Redaktion 01.06.2026, 18:30 Uhr 1 Min. Lesezeit Das Wichtigste in Kürze Schock für die Sozialdemokraten: Laut GMS-Umfrage steht die SPD erstmals bei nur noch 11 Prozent — gleichauf mit der LinkenAfD führt mit 27 Prozent Es ist ein historischer Absturz: Die SPD steht laut einer aktuellen GMS-Umfrage erstmals bei nur noch 11 Prozent — ein Tiefpunkt, der in der Nachkriegsgeschichte der Partei seinesgleichen sucht. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl 2025 hatte die SPD noch 20,5 Prozent geholt. Seitdem geht es bergab — kontinuierlich, unaufhaltsam. Die Umfrage im Überblick Das Meinungsforschungsinstitut GMS hat in seiner aktuellen Erhebung ein klares Bild der deutschen Parteienlandschaft gezeichnet. Die AfD bleibt mit deutlichem Abstand stärkste Kraft, die CDU/CSU behauptet Platz zwei. Die Grünen legen zu, während SPD und Linke gleichauf liegen — auf einem Niveau, das für die Sozialdemokraten ein Alarmsignal darstellt.Lesen Sie auchKanzlertausch: Von Scholz zu Merz — Rückblick nach einem JahrUno: Annalena Baerbock fordert Reform der Vereinten NationenAfD legt in Umfragen zu: Union unter Druck GMS-Sonntagsfrage — 01.06.2026 AfD: 27 Prozent CDU/CSU: 23 Prozent Grüne: 16 Prozent SPD: 11 Prozent Linke: 11 Prozent FDP: 5 Prozent BSW: 2 Prozent Sonstige: 5 Prozent AfD vorn, Union unter Druck Die AfD stabilisiert sich auf hohem Niveau: 27 Prozent bedeuten einen Wert, der nur knapp unter dem Bundestagswahlergebnis 2025 liegt. CDU/CSU dagegen zeigt eine deutliche Schwäche: Von 28,5 Prozent bei der Bundestagswahl auf jetzt 23 Prozent — die Regierungsverantwortung kostet Merz sichtbar Zustimmung. Die Grünen verzeichnen mit 16 Prozent einen deutlichen Aufwärtstrend. Die Linke hält sich mit 11 Prozent stabil — und steht damit gleichauf mit dem Koalitionspartner SPD. Das ist eine politische Demütigung für die Sozialdemokraten. Die FDP bleibt mit 5 Prozent knapp über der Sperrklausel, das BSW kommt auf 2 Prozent. SPD auf historischem Tiefpunkt 11 Prozent für die SPD — das ist mehr als eine schlechte Umfrage. Es ist eine Zäsur. Die Partei von Willy Brandt, Helmut Schmidt und Gerhard Schröder nähert sich bedrohlich der 10-Prozent-Marke. Intern mehren sich die Stimmen, die eine grundsätzliche Erneuerung fordern. Die SPD hat in der Großen Koalition wenig eigenes Profil entwickelt, wichtige Kernthemen wie Wohnungsbau und soziale Gerechtigkeit besetzen andere Parteien erfolgreicher. Parteichef Lars Klingbeil steht unter enormem Druck. Die Frage, die sich die SPD stellen muss: Ist die Partei noch die Interessenvertretung der Arbeitnehmer und des sozialen Ausgleichs — oder hat sie diese Rolle längst an andere abgegeben? Die GMS-Umfrage liefert darauf eine erschüttternd deutliche Antwort. Alle aktuellen Umfragen und politischen Analysen im Politik-Ressort auf ZenNews24. Teilen Teilen X Facebook WhatsApp Link kopieren Wie findest du das? 🔥 0 😲 0 🤔 0 👍 0 😢 0 SPD Umfrage GMS Sonntagsfrage Bundestagswahl Wahlumfrage AfD CDU Z ZenNews24 Redaktion Redaktion Die ZenNews24-Redaktion berichtet rund um die Uhr über die wichtigsten Ereignisse aus Deutschland und der Welt. Unsere Journalistinnen und Journalisten recherchieren, analysieren und ordnen ein — unabhängig und verlässlich. Das könnte dich interessieren › Politik Kanzlertausch: Von Scholz zu Merz — Rückblick nach einem Jahr 31.05.2026 Politik Uno: Annalena Baerbock fordert Reform der Vereinten Nationen 15 Std. her Politik AfD legt in Umfragen zu: Union unter Druck 18 Std. her Politik Merz plant Steuerreform: Entlastung für Mittelstand 19 Std. her Politik Merz erhöht Druck: Asylzahlen sollen halbiert werden Gestern Politik Stillstand in Frankfurt: Die CDU im Bündnislabyrinth 01.06.2026 Politik Kritik am CSU-Chef: Söder sitzt auf einem Vulkan 31.05.2026 Politik Hendrik Wüst muss aufpassen. Kanzlerrivale ist keine günstige Position. 31.05.2026 Auch interessant › Unterhaltung Festival-Saison 2026: Ikkimel, Ski Aggu und Filow übernehmen die Mainstages 10 Std. her Wirtschaft Junge Auswanderer über Deutschland: »Wir wünschen dem Land nichts Schlechtes, aber es muss sich viel ändern« 11 Std. her Gesundheit Erdbeeren: So gesund sind die Früchte 13 Std. her Gesundheit Selbstwirksamkeit: Wie wir handlungsfähig bleiben, auch wenn alles zu viel wirkt - Podcast 17 Std. her Regional Katholische Kirche: Bistum Aachen lässt angebliche Marien-Erscheinungen in Sievernich prüfen 19 Std. her International Trump droht EU mit neuen Strafzöllen ab Juli 11 Std. her Wirtschaft Stellenabbau bei VW: 3.000 Jobs fallen bis Herbst weg 13 Std. her Wirtschaft Inflation sinkt auf 1,8 Prozent — Kaufkraft steigt endlich 14 Std. her Mehr aus Politik › Politik Uno: Annalena Baerbock fordert Reform der Vereinten Nationen 15 Std. her Politik AfD legt in Umfragen zu: Union unter Druck 18 Std. her Politik Merz plant Steuerreform: Entlastung für Mittelstand 19 Std. her Politik Merz erhöht Druck: Asylzahlen sollen halbiert werden Gestern Politik Stillstand in Frankfurt: Die CDU im Bündnislabyrinth 01.06.2026 Politik Kritik am CSU-Chef: Söder sitzt auf einem Vulkan 31.05.2026 Politik Hendrik Wüst muss aufpassen. Kanzlerrivale ist keine günstige Position. 31.05.2026 Politik Kanzlertausch: Von Scholz zu Merz — Rückblick nach einem Jahr 31.05.2026 ← Politik Kanzlertausch: Von Scholz zu Merz — Rückblick nach einem Jahr Politik → Stillstand in Frankfurt: Die CDU im Bündnislabyrinth