Samsung Galaxy S25 Ultra im Test: Flaggschiff verteidigt die
Kamera, KI, Display, Akku — was das Top-Smartphone wirklich kann
Das Samsung Galaxy S25 Ultra ist da — und es kommt mit dem Anspruch, das beste Android-Smartphone des Jahres zu sein. Mit überarbeiteter KI-Architektur, einem 200-Megapixel-Kamerasystem und einem Display, das zu den hellsten seiner Klasse zählt, positioniert sich Samsungs Top-Modell erneut an der Spitze eines hart umkämpften Segments. Doch ein Premiumpreis von rund 1.449 Euro verlangt nach kritischer Einordnung: Was kann das S25 Ultra wirklich — und wo bleibt Samsung hinter den eigenen Versprechen zurück?
- Display: 6,9 Zoll Dynamic AMOLED 2X, 3088 × 1440 Pixel, bis zu 2.600 Nits (Spitzenwert Herstellerangabe)
- Prozessor: Qualcomm Snapdragon 8 Elite (4 nm, TSMC)
- RAM / Speicher: 12 GB LPDDR5X / 256 GB, 512 GB oder 1 TB (UFS 4.0)
- Hauptkamera: 200 MP, f/1.7, ISOCELL HP2, Pixelbinning auf 50 MP / 12,5 MP
- Telekameras: 50 MP (5x Periskop), 10 MP (3x optisch)
- Weitwinkel: 50 MP, f/1.9
- Akku: 5.000 mAh, 45 Watt Kabelladung, 15 Watt Wireless
- Schutzklasse: IP68 (1,5 m, 30 Minuten)
- Abmessungen / Gewicht: 162,8 × 77,6 × 8,2 mm / 218 g
- Betriebssystem: Android 15, One UI 7.0
- Preis (UVP): ab 1.449 Euro (256 GB)
Samsung Galaxy S25 Ultra Design: Evolution mit Substanz
Wer ein komplett neues Design erwartet hat, wird zunächst enttäuscht sein — Samsung setzt beim S25 Ultra auf bewährte Proportionen, verfeinert sie aber spürbar. Das matte Titanrahmen-Finish, das bereits beim S24 Ultra debütierte, wurde weiterentwickelt: Die Legierung ist laut Samsung robuster als die Vorgängergeneration und erreicht annähernd Titan-Grade-4-Qualität, wie sie auch Apple beim iPhone 15 Pro einsetzt. Die Rückseite aus Corning Gorilla Armor 2 reduziert Reflexionen gegenüber herkömmlichem Gorilla Glass um bis zu 75 Prozent — ein Wert, den Corning selbst kommuniziert hat.
Die Verarbeitungsqualität ist tadellos. Spaltmaße sitzen präzise, die Tasten geben ein klares, definiertes Feedback. Das Gewicht von 218 Gramm ist für ein 6,9-Zoll-Gerät vertretbar, macht das Ultra aber keineswegs zur Einhandmaschine. Nutzer mit kleineren Händen werden die Breite von 77,6 Millimetern im Alltag merken — besonders dann, wenn der S Pen aus seinem Silo gezogen wird und kurzzeitig die Griffposition verändert werden muss.
Der S Pen selbst hat eine wichtige Einschränkung, die Samsung in der Kommunikation gerne kleindruckt: Bluetooth-Funktionen wie Air Actions sind seit dem S23 Ultra entfernt worden. Der Stift fungiert ausschließlich als passives Eingabewerkzeug ohne eigenen Akku. Für Notiz-Workflows ausreichend — für komplexere Fernsteuerungsszenarien eine echte Limitation.
| Eigenschaft | Samsung Galaxy S25 Ultra | Apple iPhone 16 Pro Max | Google Pixel 9 Pro XL |
|---|---|---|---|
| Display-Größe | 6,9 Zoll | 6,9 Zoll | 6,8 Zoll |
| Max. Helligkeit (Herstellerangabe) | 2.600 Nits | 2.000 Nits | 3.000 Nits |
| Hauptkamera-Auflösung | 200 MP | 48 MP | 50 MP |
| Max. opt. Zoom | 10x | 5x | 5x |
| Akkuladeleistung (Kabel) | 45 Watt | 27 Watt | 37 Watt |
| Garantierte OS-Updates | 7 Jahre | 6 Jahre (laut Apple-Policy) | 7 Jahre |
| Einstiegspreis (UVP) | 1.449 Euro | 1.449 Euro | 1.099 Euro |
Display des S25 Ultra: Sehr gut — mit einem Vorbehalt
Das 6,9-Zoll-Dynamic-AMOLED-2X-Panel gehört zu den besten Smartphone-Displays auf dem Markt. Die maximale Spitzenhelligkeit gibt Samsung mit 2.600 Nits an — ein Wert, der in Labortests von unabhängigen Analysten wie DisplayMate Technologies bestätigt wurde, wobei diese Helligkeit nur auf einem kleinen Bereich des Panels erreicht wird. Die KI-Integration des S25 Ultra ermöglicht auch erweiterte Bildoptimierungen in Echtzeit, vergleichbar mit den intelligenten Features, die Gemini 2 Ultra: Googles mächtiges KI-Modell im Praxistest bietet. Farbtreue, Kontrast und Schwarzwerte sind hervorragend — gerade beim Filmgenuss und Gaming ein wahrnehmbarer Vorteil gegenüber dem iPhone 16 Pro Max.
Hintergründe und Einordnung
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