ZenNews24› Unterhaltung› Sensation! Blackmore kehrt zu Deep Purple zurück Unterhaltung Sensation! Blackmore kehrt zu Deep Purple zurück Gründungsmitglied Ritchie Blackmore überrascht mit Zugabe-Auftritt nach jahrelangem Zerwürfnis. Von Laura Fischer 13.08.2026, 14:05 Uhr 6 Min. Lesezeit Das Wichtigste in Kürze Ritchie Blackmore, in den Sechzigerjahren Gründungsmitglied von Deep Purple, hatte sich 1993 im Streit von der Band getrenntNun kehrte der legendäre Gitarrist überraschend für eine gemeinsame Zugabe auf die Bühne zurück und sorgte damit für Begeisterung bei Fans und Bandkollegen Es war ein Moment, den kaum jemand für möglich gehalten hätte: Bei einem Konzert in Süddeutschland betrat Ritchie Blackmore am Abend des 11. August die Bühne von Deep Purple – zur Zugabe, mit seiner Fender Stratocaster über der Schulter, als hätte es die vergangenen gut drei Jahrzehnte Funkstille nie gegeben. Für viele Fans der Rockgeschichte ist es die Wiederannäherung des Jahrzehnts.InhaltsverzeichnisDer Abend, der Rockgeschichte schriebDie wechselvolle Geschichte von Deep PurpleReaktionen aus der MusikweltWo man Deep Purple heute hören kannEinordnung: Was bleibt von diesem Abend? Über 30 Jahre lang galt das Verhältnis zwischen Ritchie Blackmore und seinen ehemaligen Deep-Purple-Kollegen als zerrüttet. Der Gitarrist, der die Band 1968 mitbegründete und mit Riffs wie "Smoke on the Water" die Rockmusik prägte, verließ Deep Purple 1993 im Streit und kehrte danach nie wieder auf deren Bühnen zurück. Umso größer war die Überraschung, als er nun bei einem Auftritt im Rahmen der laufenden Europatournee unangekündigt auf der Bühne stand. Der Abend, der Rockgeschichte schrieb Was als reguläres Konzert der aktuellen Deep-Purple-Besetzung begann, verwandelte sich binnen Minuten in ein historisches Ereignis. Nach dem offiziellen Ende des Hauptsets kehrte die Band für eine Zugabe zurück – diesmal jedoch mit einem zusätzlichen Gast. Augenzeugenberichten zufolge (Quelle: dpa) betrat Ritchie Blackmore die Bühne, ohne dass zuvor irgendein Hinweis in der Setlist oder Ankündigung erfolgt war. Das Publikum reagierte mit tosendem Applaus, als klar wurde, wer da gerade eingestiegen war. Gemeinsam mit dem aktuellen Gitarristen Simon McBride, Sänger Ian Gillan, Bassist Roger Glover und den übrigen Bandmitgliedern spielte Blackmore mehrere Songs aus der klassischen Ära der Band, darunter Ausschnitte aus "Highway Star" und natürlich das unvermeidliche "Smoke on the Water". Wie es zu dem Überraschungsauftritt kam Details zu den Hintergründen des Comebacks sind noch spärlich. Laut Berichten des Fachmagazins Rolling Stone (Quelle: Rolling Stone) soll es in den vergangenen Monaten vermittelnde Gespräche zwischen Blackmore und Bassist Roger Glover gegeben haben, die als einer der wenigen Bandmitglieder nie den Kontakt vollständig abgebrochen hatten. Offiziell äußerte sich Blackmores Management bislang nicht zu den genauen Umständen des Treffens.📩Immer informiert bleibenDie wichtigsten Nachrichten, wenn sie erscheinen.Newsletter holen Musikjournalisten spekulieren, dass die anstehenden Feierlichkeiten rund um bedeutende Bandjubiläen sowie Blackmores nachlassende Zurückhaltung gegenüber öffentlichen Auftritten – er tourte in den vergangenen Jahren fast ausschließlich mit seinem Projekt Blackmore's Night – eine Rolle gespielt haben könnten. Bestätigt ist das jedoch nicht. Die wechselvolle Geschichte von Deep Purple Chicago Blues Club Nacht Illinois Livemusik Unterhaltung Innenstadt Venue Atmosphaere Um die Tragweite dieses Moments zu verstehen, lohnt ein Blick zurück. Deep Purple zählt zu den einflussreichsten Rockbands überhaupt und wird gemeinsam mit Led Zeppelin und Black Sabbath oft als Wegbereiter des Hard Rock genannt. Die sogenannte "Mark II"-Besetzung mit Blackmore, Gillan, Glover, Jon Lord und Ian Paice brachte in den frühen 1970er-Jahren Alben wie "Machine Head" hervor, das bis heute als Meilenstein der Rockmusik gilt. Blackmores Ausstieg 1993 markierte einen Wendepunkt. Statt die Band aufzulösen, verpflichtete Deep Purple zunächst Joe Satriani als Ersatz, bevor Steve Morse über rund 28 Jahre zum festen Gitarristen wurde. Seit 2022 übernahm mit Simon McBride ein weiterer Nachfolger diese Rolle – stets im Bewusstsein, in den Fußstapfen einer Rocklegende zu stehen. Ein Zerwürfnis mit vielen Kapiteln Die Gründe für Blackmores Ausstieg waren vielschichtig: künstlerische Differenzen, persönliche Spannungen und unterschiedliche Vorstellungen über die musikalische Ausrichtung der Band. In zahlreichen Interviews über die Jahre ließ Blackmore wenig Zweifel daran, dass eine Rückkehr für ihn ausgeschlossen sei. Umso bemerkenswerter ist der jetzige Auftritt, der von langjährigen Fans als möglicher Wendepunkt in der Beziehung der Musiker gedeutet wird. Auch bei der Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame im Jahr 2016 blieb Blackmore der Zeremonie fern und ließ sich nicht mit seinen ehemaligen Bandkollegen fotografieren – ein Symbol für die tiefe Kluft, die offenbar erst jetzt zu bröckeln beginnt. Reaktionen aus der Musikwelt Die Nachricht verbreitete sich binnen Stunden über soziale Netzwerke und Fachportale. Musikkritiker und Fans reagierten überwiegend euphorisch, wenn auch mit einer gewissen Vorsicht, was mögliche weitere Schritte angeht. Ein dauerhaftes Comeback Blackmores bei Deep Purple gilt als unwahrscheinlich, da der Gitarrist sein musikalisches Zuhause seit Jahren in seinem Mittelalter-Rock-Projekt mit Ehefrau Candice Night gefunden hat. Dennoch wecken solche Momente Erinnerungen an andere legendäre Bandwiedervereinigungen und Gastauftritte in der Rockgeschichte – Ereignisse, die zeigen, wie sehr Nostalgie und Popkultur im Musikgeschäft weiterhin Konjunktur haben, ähnlich wie es aktuelle Debatten um Streaming-Plattformen und deren Umgang mit Musikarchiven zeigen. Einordnung durch Branchenbeobachter Musikwirtschaftliche Experten weisen darauf hin, dass solche überraschenden Auftritte inzwischen auch strategisch genutzt werden, um Aufmerksamkeit für Tourneen und Streaming-Zahlen zu generieren. Laut GfK Entertainment (Quelle: GfK Entertainment) verzeichnete die Nachfrage nach Deep-Purple-Titeln auf Streaming-Plattformen innerhalb von 24 Stunden nach dem Auftritt einen deutlichen Anstieg, wenngleich konkrete Zahlen erst in den kommenden Wochen ausgewertet werden. Wo man Deep Purple heute hören kann Wer sich nach dem Überraschungsauftritt selbst noch einmal durch die Discografie der Band hören möchte, hat mittlerweile zahlreiche legale Möglichkeiten. Die klassischen Alben sind auf allen großen Streaming-Diensten verfügbar, wenn auch mit unterschiedlicher Klangqualität und Preisstruktur. AnbieterMonatspreis (Einzel)Besonderheit Spotify Premiumca. 11,99 €Große Deep-Purple-Diskografie inkl. Live-Alben Apple Musicca. 10,99 €Verlustfreie Audioqualität verfügbar Amazon Music Unlimitedca. 10,99 €Vergünstigt für Prime-Mitglieder Tidalca. 10,99 €HiFi-Qualität als Standard YouTube Musicca. 10,99 €Viele Konzertmitschnitte zusätzlich verfügbar Klassiker, die man kennen sollte Für alle, die sich nach dem viralen Moment erstmals intensiver mit der Bandgeschichte beschäftigen, lohnt sich ein Blick auf die prägendsten Alben und Songs, die die Ära mit Ritchie Blackmore definiert haben. "Machine Head" (1972) – das Album, das "Smoke on the Water" und "Highway Star" enthält "Made in Japan" (1972) – gilt als eines der einflussreichsten Live-Alben der Rockgeschichte "Fireball" (1971) – weniger bekannt, aber musikalisch experimentierfreudig "Burn" (1974) – mit David Coverdale als neuem Sänger, entstanden nach internen Umbesetzungen "In Rock" (1970) – Startschuss der legendären Mark-II-Besetzung Einordnung: Was bleibt von diesem Abend? Ob der Auftritt von Ritchie Blackmore ein einmaliges nostalgisches Intermezzo bleibt oder tatsächlich der Beginn einer echten Annäherung ist, lässt sich derzeit nicht seriös vorhersagen. Weder Blackmores Management noch die Band selbst haben bislang offizielle Statements zu weiteren gemeinsamen Plänen veröffentlicht. Fans sollten Spekulationen über eine dauerhafte Rückkehr daher mit Vorsicht begegnen. Was jedoch bleibt, ist ein kollektiver Moment der Rockgeschichte, der zeigt, wie tief solche musikalischen Zerwürfnisse in der Popkultur verankert sind – und wie stark die Sehnsucht des Publikums nach Versöhnung alter Legenden ist. Ähnliche Dynamiken lassen sich derzeit auch in anderen Bereichen der Unterhaltungsbranche beobachten, etwa wenn es um persönliche Krisen von Kreativen geht, wie im Fall von »Game of Thrones«-Autor Martin: Depressionen zwangen mich zur Pause, oder wenn nachträgliche künstlerische Korrekturen öffentlich diskutiert werden, wie bei Wenders will Nacktszene mit 13-jähriger Kinski nun doch streichen. Parallelen zu anderen Comeback-Momenten der Popkultur Die Musik- und Unterhaltungsbranche kennt zahlreiche Beispiele überraschender Wiederannäherungen und tragischer Wendungen zugleich. Erst kürzlich sorgte der Tod von »Nightcall«-Star DJ Kavinsky tot in Wohnung gefunden für Trauer in der elektronischen Musikszene, während im Popbereich mit der Ankündigung von Doppel-LP? Lana Del Rey kündigt Begleitalbum zu „Stove“ an ganz andere, freudigere Nachrichten die Schlagzeilen bestimmten. Auch der Nachruf auf Joe Murphy von Koopa ist tot: Ein Vermächtnis ohne Label erinnerte zuletzt daran, wie fragil und gleichzeitig bedeutungsvoll musikalische Karrieren sein können. Auch im Bereich TV und Streaming sorgen unerwartete Wendungen regelmäßig für Gesprächsstoff, wie zuletzt das Quoten-Debakel! RTL rettet Heidi Klums Flop-Show zeigte. Es scheint, als sei die Sehnsucht nach großen Geschichten, Wiedersehen und Wendepunkten ein grundlegendes Bedürfnis des Publikums quer durch alle Genres der Unterhaltungsbranche. Fest steht: Der Auftritt von Ritchie Blackmore bei Deep Purple wird in die Annalen der Rockgeschichte eingehen – unabhängig davon, ob ihm weitere gemeinsame Auftritte folgen. Für einen Abend jedenfalls war die alte Magie der Mark-II-Besetzung wieder greifbar, und Tausende Fans im Publikum durften Zeugen eines Moments werden, den viele nicht mehr für möglich gehalten hatten. Teilen Teilen X Facebook WhatsApp Link kopieren Wie findest du das? 🔥 0 😲 0 🤔 0 👍 0 😢 0 L Laura Fischer Finanzen & Verbraucher Laura Fischer schreibt über Geldanlage, Verbraucherrecht und wirtschaftliche Trends. Ihr Fokus liegt auf praxisnahen Einordnungen — von Zinsentscheidungen bis zu alltäglichen Finanzfragen. Das könnte dich interessieren › Unterhaltung Quoten-Debakel! RTL rettet Heidi Klums Flop-Show 10.08.2026 Unterhaltung »Game of Thrones«-Autor Martin: Depressionen zwangen mich zur Pause 05.08.2026 Unterhaltung Wenders will Nacktszene mit 13-jähriger Kinski nun doch streichen 02.08.2026 Unterhaltung »Nightcall«-Star DJ Kavinsky tot in Wohnung gefunden 29.07.2026 Unterhaltung Doppel-LP? Lana Del Rey kündigt Begleitalbum zu „Stove“ an 22.07.2026 Unterhaltung Joe Murphy von Koopa ist tot: Ein Vermächtnis ohne Label 19.07.2026 Unterhaltung Spice Girls: Und welches Spice bist du? 15.07.2026 Unterhaltung Ikkimel bei splash! 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