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»Shrek 5« kommt erst 2027 ins Kino. Fans ärgern sich schon jetzt

Shrek 5 kommt erst 2027 ins Kino – und der neue Trailer sorgt bereits für hitzige Debatten über Fionas verändertes Design.

Von ZenNews24 Redaktion 4 Min. Lesezeit
»Shrek 5« kommt erst 2027 ins Kino. Fans ärgern sich schon jetzt
Das Wichtigste in Kürze
  • Die Nachricht trifft Millionen Fans weltweit wie ein kalter Wasserstrahl: „Shrek 5" startet frühestens 2027 in den Kinos
  • Als wäre die lange Wartezeit nicht genug, veröffentlichte DreamWorks Animation kurz darauf einen ersten Trailer – und der hat eine ganz eigene…

Die Nachricht trifft Millionen Fans weltweit wie ein kalter Wasserstrahl: „Shrek 5" startet frühestens 2027 in den Kinos. Als wäre die lange Wartezeit nicht genug, veröffentlichte DreamWorks Animation kurz darauf einen ersten Trailer – und der hat eine ganz eigene Debatte entfacht. Denn Fiona, die ikonische Ogerin aus dem Sumpf, sieht plötzlich merklich anders aus. Die sozialen Netzwerke kochen über.

Warten auf das nächste Abenteuer: Was ist los bei DreamWorks?

Seit dem Abschluss der ursprünglichen Tetralogie mit „Shrek Forever After" im Jahr 2010 herrschte lange Funkstille rund um den bekanntesten grünen Oger der Filmgeschichte. Die offizielle Ankündigung eines fünften Teils wurde deshalb von der Community zunächst als überfälliges Comeback gefeiert. Doch die Euphorie kühlte schnell ab, als der Kinostart mit 2027 konkretisiert wurde – das sind noch mehrere Jahre Wartezeit.

Was steckt hinter dem langen Entwicklungsprozess? Mehrere Faktoren spielen eine Rolle: Die gestiegenen technischen Anforderungen moderner 3D-Animation, aufwendige Drehbuchentwicklung und der Anspruch, ein so fest verankertes Franchise inhaltlich glaubwürdig fortzuführen, ohne die Kernfans zu verprellen. Hinzu kommt der strukturelle Wandel in der Filmbranche: Streaminganbieter haben die Produktionszyklen und Kinostrategien der großen Studios grundlegend verändert. Was früher in kürzerer Zeit fertig war, braucht heute oft deutlich länger – weil Qualitätsansprüche, Marktanalysen und Lizenzstrategien aufwendiger geworden sind.

Ein Blick auf vergleichbare Animationsfranchises zeigt: Selbst Pixar, das für seine verlässliche Sequel-Maschinerie bekannt ist, kämpft zunehmend mit längeren Entwicklungszeiten. DreamWorks steht damit nicht allein – aber als Verantwortliche für einen der meistgeliebten Animationsfilme aller Zeiten liegt die Messlatte besonders hoch. Ähnlich wie beim Comeback der ABBA-Hologramm-Tour, bei der Fans jahrelang auf eine neue Live-Erfahrung warteten, wächst auch hier die Erwartungshaltung mit jedem Jahr des Schweigens.

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Der Fiona-Skandal: Fans sind empört

Der eigentliche Sturm entbrannte mit dem Trailer. Fiona – jene Prinzessin, die sich aus freien Stücken und aus Liebe zu Shrek dauerhaft in eine Ogerin verwandelte und damit zu einer der unkonventionellsten Heldinnen der Animationsgeschichte wurde – sieht in der neuen Version erkennbar verändert aus. Ihr Gesicht wirkt glatter, symmetrischer, die Farbgebung heller und weniger markant. Kurz: weniger Oger, mehr Mainstream.

„Sie sieht aus wie eine Filter-Version ihrer selbst", schrieb eine Nutzerin auf X (ehemals Twitter) und erntete tausendfache Zustimmung. Andere Stimmen aus der Community gehen noch weiter: Das neue Design passe Fiona an gängige Schönheitsideale an – ausgerechnet bei einer Figur, die deren Ablehnung zum Kernthema hatte. Das ist kein kleiner Nebenpunkt. Es ist ein Widerspruch zum erzählerischen Fundament der gesamten Reihe.

Das Design-Dilemma in der modernen Animation

Warum überhaupt etablierte Charakterdesigns anfassen? DreamWorks begründet solche Entscheidungen üblicherweise mit „technischen Fortschritten" und dem Wunsch nach zeitgemäßer Optik. Das Argument greift hier jedoch ins Leere. Die ersten Shrek-Filme waren bewusst anti-konventionell gestaltet – das war kein Manko, sondern ihr Markenzeichen. Fionas charaktervolles Oger-Gesicht war kein Designfehler, der mit besserer Technologie hätte behoben werden müssen. Es war eine Aussage.

Die Botschaft lautete: Schönheit ist nicht normierbar, Charaktere dürfen außerhalb jeder Konvention stehen, und das macht sie nicht weniger liebenswert – sondern mehr. Wenn DreamWorks dieses Prinzip nun zugunsten glatterer Gesichtszüge aufgibt, untergräbt das nicht nur das Originaldesign, sondern die thematische Integrität der gesamten Reihe. Die Diskussion erinnert an breitere gesellschaftliche Debatten über Repräsentation und Körperbilder in der Popkultur, wie sie auch rund um generationenübergreifende gesellschaftliche Fragen in der Öffentlichkeit geführt werden.

FlixVibes: Shrek 5 Finally Reveals the Future of the Franchise — Direkter Bildbezug zum Thema Shrek.

Die Geschichte einer Reihe, die mehr war als Unterhaltung

Um zu verstehen, warum der Aufschrei so groß ist, lohnt ein Blick zurück. „Shrek" (2001) war kein gewöhnlicher Animationsfilm. Er parodierte Disney-Märchen, brach Genderklischees auf und präsentierte einen Helden, der buchstäblich und metaphorisch hässlich war – und trotzdem (oder gerade deshalb) gewann. Der Film gewann den ersten jemals verliehenen Oscar für den besten animierten Spielfilm und setzte damit einen neuen Standard für das Genre.

Die Fortsetzungen bauten auf diesem Fundament auf, schwankten in ihrer Qualität, blieben aber kulturell relevant. „Shrek 2" (2004) gilt vielen als der stärkste Teil der Reihe, „Shrek der Dritte" (2007) als der schwächste. „Shrek Forever After" (2010) verabschiedete sich mit einer soliden, wenn auch nicht überragenden Geschichte. Was bleibt, ist ein Franchise, das über zwei Jahrzehnte hinweg Generationen geprägt hat – und dessen Neuauflage deshalb nicht nur kommerziell, sondern auch kulturell bedeutsam ist.

Große Erwartungen, große Verantwortung

Die Frage, die sich Fans und Branchenbeobachter stellen: Kann „Shrek 5" wirklich liefern? Der Druck ist enorm – und die Reaktionen auf den ersten Trailer zeigen, wie wachsam die Community ist. DreamWorks hat noch Zeit, auf das Feedback zu reagieren: bis zum Kinostart 2027. Ob das Studio den Kurs korrigiert oder an seinem neuen Design festhält, wird entscheidend dafür sein, ob die Rückkehr des grünen Ogers als triumphales Comeback oder als verpasste Chance in die Filmgeschichte eingeht.

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ZenNews24 Redaktion
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Quelle: AutoEditor/unterhaltung
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