ZenNews24› Queer› Queer-feindliche Übergriffe in deutschen Städten … Queer Queer-feindliche Übergriffe in deutschen Städten gestiegen Von Felix Braun 21.01.2026, 14:37 Uhr 1 Min. Lesezeit Das Wichtigste in Kürze Queer-feindliche Übergriffe stiegen in Berlin und Hamburg um rund 14 ProzentVerbände fordern eine eigene Statistik-Kategorie bei der Polizei und spezialisierte Anlaufstellen in allen Bundesländern Queer-feindliche Übergriffe stiegen in Berlin und Hamburg 2025 um 14 Prozent — und Beratungsstellen gehen davon aus, dass die Dunkelziffer weit höher liegt, weil viele Betroffene keine Anzeige erstatten. Das belegen Auswertungen der vom LSVD koordinierten Anlaufstellen, die im vergangenen Jahr so viele Meldungen registrierten wie zuletzt 2018. Verbale Angriffe und körperliche Gewalt im öffentlichen Raum Der überwiegende Teil der registrierten Vorfälle betrifft verbale Beleidigungen und Bedrohungen — gefolgt von Sachbeschädigungen und körperlichen Angriffen, vor allem in U-Bahnen, Parks und vor Szene-Lokalen. Sichtbar queere Personen sind laut LSVD besonders exponiert. Die Beratungsstellen berichten, dass Betroffene den emotionalen und administrativen Aufwand einer Anzeige oft scheuen, wenn sie keine konkreten Folgen für die Täter erwarten. Die gesellschaftliche Polarisierung, die auch das Jahresgutachten des Queer-Beauftragten der Bundesregierung explizit benennt, verstärkt das Unsicherheitsgefühl. Länder kündigen Pilotprojekte bei der Polizei an Mehrere queere Organisationen fordern, queer-feindliche Gewalt als eigenständige Kategorie in der polizeilichen Kriminalstatistik zu führen — bisher werden solche Taten oft unter "Hasskriminalität" subsumiert, ohne eigene Auswertung. Bayern und Nordrhein-Westfalen haben Pilotprojekte für spezialisierte Polizei-Ansprechstellen angekündigt. Der Queer-Beauftragte der Bundesregierung hat angekündigt, das Thema ins Bundeskabinett zu tragen. Rechtliche Einordnungen zur Hasskriminalität bietet das Bundesministerium der Justiz; Beratungsangebote für Betroffene führt der LSVD. Europaweite Daten und Handlungsempfehlungen zur Diskriminierungsbekämpfung sind beim Europäischen Parlament abrufbar. Kontext liefert auch die Debatte im Europäischen Parlament, das einheitliche LGBTQ+-Mindeststandards einfordert — ein Votum, das direkt auf die gestiegene Gewaltbereitschaft gegenüber queeren Menschen reagiert. Teilen Teilen X Facebook WhatsApp Link kopieren Wie findest du das? 🔥 0 😲 0 🤔 0 👍 0 😢 0 F Felix Braun Investigativ & Analyse Felix Braun recherchiert tief, wo andere an der Oberfläche bleiben. Er deckt Missstände auf, hinterfragt offizielle Aussagen und bringt Hintergründe ans Licht, die sonst verborgen blieben. Das könnte dich interessieren › Queer Pride Month Juni: Unternehmen setzen wieder auf Regenbogen-Kampagnen 20.05.2026 Queer CSD München 2026: Termin steht, 200.000 Besucher erwartet 06.05.2026 Queer Homo-Ehe in Polen: Sejm debattiert historischen Gesetzentwurf 23.04.2026 Queer Regenbogenfamilien-Studie: Kinder wachsen genauso stabil auf 09.04.2026 Queer Trans-Sportlerinnen: Neue DFB-Richtlinien sorgen für Debatte 31.03.2026 Queer Queer-Beauftragter der Bundesregierung stellt Jahresbericht vor 18.03.2026 Queer CSD 2026: Planungen in Berlin, Köln und München starten 05.03.2026 Queer Europäisches Parlament fordert einheitliche LGBTQ+-Rechte in der EU 26.02.2026 Auch interessant › Freizeit Spielzeugmarkt Deutschland: Outdoor-Segment wächst um 18 Prozent Gerade eben Freizeit Sportfeste organisieren: Anleitung für Schulen und Vereine Gerade eben Freizeit Kinder und Bewegung: Studie zeigt Rückgang von Outdoor-Aktivitäten Gerade eben Freizeit Mit Freunden draußen: Warum analoge Spiele gerade ein Comeback feiern Gerade eben Freizeit Camping-Spiele: Die 8 kompaktesten Spiele für den Urlaub Gerade eben Freizeit Wasser-Pong, Slacklining, Frisbee: Freizeitsport unter 20 Euro Gerade eben Freizeit Stadtpark-Sport: Welche Städte haben die besten Outdoor-Fitnessgeräte Gerade eben Freizeit Gesellschaftsspiele für draußen: Von Jenga bis Giant Chess Gerade eben Mehr aus Queer › Queer Pride Month Juni: Unternehmen setzen wieder auf Regenbogen-Kampagnen 20.05.2026 Queer CSD München 2026: Termin steht, 200.000 Besucher erwartet 06.05.2026 Queer Homo-Ehe in Polen: Sejm debattiert historischen Gesetzentwurf 23.04.2026 Queer Regenbogenfamilien-Studie: Kinder wachsen genauso stabil auf 09.04.2026 Queer Trans-Sportlerinnen: Neue DFB-Richtlinien sorgen für Debatte 31.03.2026 Queer Queer-Beauftragter der Bundesregierung stellt Jahresbericht vor 18.03.2026 Queer CSD 2026: Planungen in Berlin, Köln und München starten 05.03.2026 Queer Europäisches Parlament fordert einheitliche LGBTQ+-Rechte in der EU 26.02.2026 ← Queer Selbstbestimmungsgesetz: Erste Erfahrungen nach dem Start Queer → Studie: Queere Jugendliche in Deutschland berichten über mehr Akzeptanz