Pogačar Tour de France 2025: Dreifach-Sieg schreibt Geschichte
Der UAE-Team-Emirates-Kapitän dominierte das Rennen vom ersten bis zum letzten Tag
Tadej Pogačar hat Radsport-Geschichte geschrieben: Der slowenische Ausnahmfahrer sichert sich seinen dritten Gesamtsieg bei der Tour de France und wird damit zum ersten Fahrer seiner Nationalität, dem dieses historische Kunststück gelingt. Mit einer überragenden Leistung über alle 21 Etappen und 3.408 Kilometer dominierte der 26-Jährige das traditionsreichste Radrennen der Welt vom ersten bis zum letzten Tag. Pogačar festigt damit seinen Status als einer der besten Radrennfahrer der Gegenwart und schreibt sich in die Annalen des Profiradsports ein. Sein Dreifach-Sieg ist nicht nur eine persönliche Krönung, sondern markiert auch einen Wendepunkt in der Geschichte des slowenischen Radsports auf internationaler Bühne.
Pogačars historischer Dreifach-Sieg: Die Dominanz eines Ausnahmekönners

Der 26-jährige Tadej Pogačar vom UAE Team Emirates hat mit seinem dritten Gesamtsieg bei der Tour de France ein Kapitel Radsportgeschichte aufgeschlagen, das seinesgleichen sucht. Während viele große Radrennfahrer in ihrer Karriere einen oder maximal zwei Tour-Siege erringen, gelang es Pogačar, diese prestigeträchtige Auszeichnung gleich dreimal in verhältnismäßig kurzer Zeit zu gewinnen. Seine Dominanz über die gesamte Rennstrecke von über 3.400 Kilometern war beeindruckend: Pogačar kontrollierte das Rennen von Anfang an, setzte entscheidende Attacken in den Bergen, behauptete sich in den Zeitfahren und ließ seinen Konkurrenten niemals eine echte Chance auf einen Sieg. Die konstante Leistung über drei Wochen ist das Zeichen eines wahren Chamions, der nicht nur einzelne gute Tage hat, sondern Tag für Tag auf höchstem Niveau agiert.
Was Pogačars Leistung besonders bemerkenswert macht, ist die Tatsache, dass er dies alles als erster Slowene überhaupt schafft. Slowenien ist zwar in den letzten Jahrzehnten zu einer Radsport-Nation aufgestiegen – nicht zuletzt dank Primož Roglič und anderen talentierten Fahrern – doch ein dreifacher Tour-de-France-Sieger aus diesem Land war bislang unvorstellbar. Pogačar hat damit nicht nur eine persönliche Bestmarke gesetzt, sondern auch seinem Heimatland einen unbezahlbaren Dienst erwiesen. In Slowenien wird sein Name neben den großen Legenden des Sports stehen. Die emotionale Bedeutung dieses Sieges reicht weit über die sportlichen Zahlen hinaus und inspiriert eine ganze Generation junger Radsportler in seinem Heimatland.
Das Wichtigste in Kürze: Tadej Pogačar gewinnt seine dritte Tour de France und wird zum ersten slowenischen Fahrer mit diesem Kunststück
Die Gesamtstrecke betrug 3.408 Kilometer über 21 Etappen mit enormen Höhenunterschieden in den Alpen und Pyrenäen
Pogačar dominierte das Rennen von der ersten bis zur letzten Etappe und ließ seinen Konkurrenten keine reale Chance
Der 26-Jährige festigt seinen Status als einer der prägnantesten Radrennfahrer der gegenwärtigen Ära
Sein Erfolg markiert einen Wendepunkt für den Radsport in Slowenien und inspiriert junge Talente aus seinem Land
Analyse: Warum dieser Sieg besonders ist und was er bedeutet
Um die Größe von Pogačars Leistung richtig einzuordnen, muss man sich die Geschichte der Tour de France vor Augen führen. Nur wenige Fahrer haben es geschafft, das berühmteste Radrennen der Welt mehr als zweimal zu gewinnen. Namen wie Eddy Merckx, Bernard Hinault, Miguel Indurain und Lance Armstrong stehen für multiple Siege – doch auch diese Legenden mussten gegen teilweise ähnlich starke Konkurrenz antreten. Pogačar jedoch zeigt eine fast übermenschliche Konsistenz und Dominanz, die an die ganz großen Namen erinnert. Er kontrolliert nicht einfach nur Rennen, sondern gestaltet sie aktiv mit Attacken, die seine Gegner demoralisieren.
Aus sportpsychologischer Perspektive ist besonders faszinierend, wie Pogačar mit dem mentalen Druck umgeht. Nach zwei Siegen könnte man denken, dass der Druck größer wird, dass sich der Fahrer schwerer tut. Doch Pogačar zeigte sich befreit, ja sogar beflügelt. Er fuhr aggressive Taktiken, setzte früh im Rennen Akzente und demonstrierte klar, dass er nicht verteidigen musste, sondern angreifen wollte. Dies ist das Zeichen eines Champions mit Selbstvertrauen und mentaler Stärke. Experten des Profiradsports sehen in diesem dritten Sieg einen Beweis dafür, dass Pogačar noch lange Zeit auf höchstem Niveau konkurrenzfähig sein wird und dass weitere Siege bei der Tour durchaus realistisch sind.
Ein weiterer Aspekt, der nicht übersehen werden darf, ist die Rolle des UAE Team Emirates. Ein Gesamtsieg bei der Tour de France ist nie eine Einzelleistung – dahinter steckt ein ganzes Team von Domestiques, Mechanikern, Trainern und Managern, die den Fahrer unterstützen. Das UAE Team Emirates hat bewiesen, dass es eine Mannschaft ist, die auf internationaler Ebene mit den besten konkurrieren kann. Die Teamtaktik war präzise, die Unterstützung konstant, und die Vorbereitungsstrategie optimal. Dies verstärkt die Vermutung, dass Pogačar auch in den kommenden Jahren ein ernstzunehmender Favorit sein wird.
| Aspekt | Details | Bewertung |
|---|---|---|
| Gesamtzeit | Pogačar sprintete mit großem Vorsprung ins Ziel | Außergewöhnlich |
| Bergpässe | Mehrere Siege auf den schwersten Bergetappen, insbesondere in den Alpen | Dominant |
| Zeitfahren | Überlegende Leistungen in beiden Einzelzeitfahren | Überklasse |
| Flache Etappen | Kontrolle durch Teamtaktik, keine Risiken eingegangen | Professionell |
| Sprintpunkte | Mehrfach Bonussekunden durch Etappensätze geholt | Effizient |
| Konstanz | Keine schwachen Tage, konsistente Leistung über 21 Etappen | Einzigartig |
Blick nach vorne: Was kommt jetzt für Pogačar und den Radsport?
Mit seinem dritten Sieg hat Pogačar sich selbst neue Ziele stecken können. Die Frage, die sich nun stellt, lautet: Wird er zum Rekordsieger der Tour de France aufsteigen? Die Legenden Merckx und Hinault haben jeweils fünf Siege erreicht – dies wären realistische, wenn auch hochambitionierte Ziele für Pogačar. Der Slowene ist erst 26 Jahre alt und sollte noch viele Jahre auf Topniveau fahren können. Falls er gesund bleibt und seine Motivation erhält, sind weitere Tour-Siege durchaus denkbar. Dies würde den Radsport für die kommenden Jahre in neue Dimensionen treiben.
Für die Radsportszene insgesamt bedeutet Pogačars Erfolg, dass wir derzeit in einer Ära eines absoluten Superstars leben. Vergleichbar mit den großen Dominanzphasen von Jan Ullrich oder Alberto Contador in früheren Zeiten, prägt Pogačar aktuell das Bild des Profi-Radsports. Dies ist für die Medienaufmerksamkeit und die Popularität des Sports insgesamt ein Segen. Sponsoren investieren lieber in einen Sport mit klaren Stars, Fans folgen den Karrieren mit großem Interesse, und die Quote bei Fernsehübertragungen steigt. Pogačars Dominanz könnte also auch eine Renaissance des Radsports einleiten, zumindest in Westeuropa, wo die Tour de France die höchste Aufmerksamkeit genießt.

Fazit
Tadej Pogačars dritter Sieg bei der Tour de France ist mehr als nur ein sportlicher Erfolg – es ist ein historischer Meilenstein für den slowenischen Radsport und ein Beweis für die außergewöhnliche Qualität dieses Ausnahmeathleten. Mit seiner Dominanz über alle 21 Etappen und 3.408 Kilometer hat er nicht nur bewiesen, dass er die beste Konkurrenz schlagen kann, sondern dass er seine Gegner systematisch demoralisiert und kontrolliert. Pogačar hat sich selbst in die Reihe der legendären Tour-Sieger eingereiht und könnte in den kommenden Jahren weitere Siege hinzufügen. Sein Erfolg inspiriert nicht nur Slowenien, sondern zeigt der gesamten Radsport-Welt, dass eine neue Ära des Profiradsports angebrochen ist.
- DFB — dfb.de
- Kicker Sportmagazin — kicker.de
- Sport1 — sport1.de















