ZenNews24› Gesellschaft› Bildschirmzeit bei Kindern: WHO aktualisiert Empf… Gesellschaft Bildschirmzeit bei Kindern: WHO aktualisiert Empfehlungen Die WHO aktualisiert Empfehlungen zur Bildschirmzeit bei Kindern. Qualität der Nutzung ist wichtiger als die reine Zeit – Videoanrufe erlaubt, maximal eine S... Von ZenNews24 Redaktion 15.12.2025, 14:08 Uhr 1 Min. Lesezeit Aktualisiert: 24.06.2026 Das Wichtigste in Kürze Die WHO aktualisiert Bildschirmzeit-Leitlinien: Qualität der Nutzung zählt mehr als MinutenEine JAMA-Studie mit 7.097 Kindern zeigt signifikant mehr Sprachverzögerungen bei frühem Überkonsum Qualität zählt mehr als Minuten: Was die neuen WHO-Leitlinien bedeuten Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Leitlinien zur Bildschirmnutzung bei Kleinkindern aktualisiert. Für Kinder unter 24 Monaten gilt weiterhin: keine Bildschirmzeit, ausgenommen Videoanrufe. Für 2- bis 4-Jährige bleibt die Empfehlung bei maximal einer Stunde täglich — mit einer wichtigen Qualifizierung: Passives Schauen wird deutlich schlechter bewertet als interaktives Lernen. Die Art der Nutzung zählt mehr als die reine Minutenzahl. JAMA-Kohortenstudie mit 7.097 Kindern aus 12 Ländern Eine im Fachblatt JAMA Pediatrics veröffentlichte Kohortenstudie dokumentiert, dass Kinder mit mehr als zwei Stunden täglicher Bildschirmzeit im Alter von 12 Monaten im dritten Lebensjahr signifikant häufiger Sprachentwicklungsverzögerungen aufweisen. Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) ermittelte in seiner KIM-Studie, dass Kinder zwischen 6 und 13 Jahren in Deutschland im Schnitt 136 Minuten täglich vor Bildschirmen verbringen — deutlich über dem Richtwert. Smartphonenutzung ab Grundschulalter ist bei 58 Prozent der Kinder bereits Alltag. Wie Kinder mit sozialen Medien umgehen und welche Risiken dabei bestehen, analysiert die KIM-Studie zur Social-Media-Nutzung unter 13 Jahren. Wie Eltern bei Stresssituationen und schulischer Belastung helfen können, zeigt die Analyse zu Prüfungsangst bei Schulkindern. Aktuelle WHO-Leitlinien und Eltern-Ratgeber zur Mediennutzung stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bereit; Schutzstandards für digitale Kindheiten erläutert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Verbraucherschutzrechtliche Einordnungen liefert die Verbraucherzentrale. ▶ Auf einen BlickDie WHO betont die Bedeutung qualitativer Nutzung statt reine Minutenzahl bei Kinderbildschirmen.Eine Studie zeigt Zusammenhang zwischen viel Bildschirmzeit und Sprachentwicklungsverzögerungen.Die tatsächliche Mediennutzung in Deutschland ist hoch, insbesondere bei Jugendlichen. Das Bundeszentrum für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) empfiehlt deutschen Eltern, gemeinsam mit Kindern Medien zu nutzen statt nebeneinander — und Bildschirmzeit in den Familienalltag bewusst einzubetten statt zu verbieten. Mehr zum ThemaWohnen mit Kindern: Mietrecht-Änderungen für FamilienKinder und Social Media: Neue Studie zur Nutzung unter 13 JahrenBio-Lebensmittel für Kinder: Was eine neue Studie wirklich zeigt EinordnungDie aktualisierten WHO-Leitlinien und Studienergebnisse verdeutlichen die hohe Mediennutzung bei Kindern in Deutschland. Dies wirft Fragen nach den Auswirkungen auf die Entwicklung und die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen auf. ZZenNews24 RedaktionUnabhängige Nachrichtenredaktion · Schwerpunkt: Gesellschaft Teilen Teilen X Facebook WhatsApp Link kopieren Wie findest du das? 🔥 0 😲 0 🤔 0 👍 0 😢 0 Gesellschaft Bildschirmzeit Kindern Empfehlungen Z ZenNews24 Redaktion Redaktion Die ZenNews24-Redaktion berichtet rund um die Uhr über die wichtigsten Ereignisse aus Deutschland und der Welt. Unsere Journalistinnen und Journalisten recherchieren, analysieren und ordnen ein — unabhängig und verlässlich. 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