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Zehntausende bei Rechtsaußen-Demo in London: Tommy Robinsons Unite the Kingdom-Kundgebung

Von ZenNews24 Redaktion 1 Min. Lesezeit Aktualisiert: 16.05.2026
Zehntausende bei Rechtsaußen-Demo in London: Tommy Robinsons Unite the Kingdom-Kundgebung
Das Wichtigste in Kürze
  • Zehntausende folgten am 16
  • Mai 2026 dem Aufruf von Tommy Robinson zu einer Großkundgebung in Zentral-London
  • Gleichzeitig demonstrierten 30.000 pro-palästinensische Aktivisten. 4.000 Polizisten im Einsatz
Luftaufnahme: Zehntausende Demonstranten füllten die Straßen Londons am 16. Mai 2026

VIDEO: Demonstranten in London — AFP

London erlebte am 16. Mai 2026 einen der größten politischen Aufmärsche seit Jahrzehnten: Unter dem Motto "Four Nations. One Kingdom. Under God." mobilisierte der rechtsnationale Aktivist Tommy Robinson (bürgerlicher Name Stephen Yaxley-Lennon) Zehntausende in die britische Hauptstadt. Die Polizei rechnete im Vorfeld mit bis zu 50.000 Teilnehmern — Luftaufnahmen bestätigten das massive Ausmaß der Kundgebung.

Größte Met-Operation seit Jahren

Londoner Polizeibeamte Reihe Großeinsatz rechtsaußen Demo
Rund 4.000 Met-Beamte sicherten die Kundgebung ab — eine der größten Operationen der Londoner Polizei

Die Metropolitan Police setzte rund 4.000 Beamte ein — darunter berittene Polizei, Hundestaffeln, Drohnen und Helikopter. Die Kosten der Operation beliefen sich nach Polizeiangaben auf 4,5 Millionen Pfund. Bis zum Nachmittag wurden 31 Personen festgenommen. Erschwerend kam hinzu, dass am selben Tag das FA Cup Final in London stattfand.

Forderungen der Kundgebung

Demonstranten Fahnen Transparente London Kundgebung
Teilnehmer marschierten mit britischen Fahnen und Transparenten durch die Innenstadt

Die Kundgebung forderte ein Ende der Masseneinwanderung, Meinungsfreiheit sowie eine dezidiert anti-islamische Agenda. Redner riefen zur Solidarität mit Israel auf und verurteilten den Iran. International vernetzt mit europäischen Nationalisten, präsentierte sich die Bewegung als Teil einer breiteren konservativen Allianz.

Gegendemonstration: Nakba-Day in London

Parallel zur Rechtsaußen-Kundgebung zogen rund 30.000 pro-palästinensische Demonstranten durch die Stadt — am Nakba-Day, dem Gedenktag der palästinensischen Vertreibung von 1948. Die Route führte von der Exhibition Road über Hyde Park Corner und Piccadilly bis zum Waterloo Place. Die Polizei hielt beide Demos räumlich getrennt.

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Starmer: Hass und Spaltung

Frau Union Jack Flagge London Kundgebung
Tausende Unterstützer kamen mit britischen Flaggen zur Demo

Premierminister Keir Starmer hatte im Vorfeld elf ausländischen Far-Right-Aktivisten die Einreise nach Großbritannien verweigert. Er bezeichnete die Veranstalter als Menschen, die "Hass und Spaltung verbreiten — schlicht und einfach". Starmer besuchte die Einsatzzentrale der Met Police persönlich. Oppositionschefin Kemi Badenoch unterstützte die Einreiseverbote.

Ausgesperrte internationale Aktivisten

Betroffen waren der polnische Abgeordnete Dominik Tarczyński, der belgische Politiker Filip Dewinter, die US-amerikanische Kommentatorin Valentina Gomez sowie die niederländische Aktivistin Eva Vlaardingerbroek — allesamt prominente Figuren im internationalen Far-Right-Netzwerk.

Faktencheck: Die 50.000-Teilnehmerzahl stammt aus Polizei-Schätzungen vor dem Event. AFP-Reporter vor Ort bestätigten Zehntausende. Veranstalter nannten höhere Zahlen — nicht unabhängig verifiziert. Kosten von 4,5 Mio. Pfund und 31 Festnahmen sind offizielle Angaben der Met Police.
Weitere Themen:
Quellen: Al Jazeera (16.05.2026), ITV News, Metropolitan Police, France24/AFP, NBC News, Westminster City Council

Englische Version (UK): zennews24.co.uk/article/unite-kingdom-rally-tommy-robinson-london-protest

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